‘Brauerei’

Bionade

Bionade ist eine Limonade, die durch ein Braumeister-Experimient, durch Vergärung von Malz entwickelt wurde. Die Brauerei stand kurz vor der Insolvenz und dieses Experiment und die anschließende Vermarktung der Bionade rettete die Brauerei vor der Schließung. Bionade besteht aus hauptsächlich aus kontrolliert biologisch gewonnenen Inhaltstoffen. Durch die Verwednung anderer Hefestämme entsteht hier bei der Vergärung im Gegensatz zum Bier kein Alkohol. Erst 1997 wurde Bionade von Getränkegroßhändlern in deren Sortiment übernommen und entwickelte sich schnell zum Szenegetränk in Kneipen, Restaurants und auch zu Hause.

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Alkoholfreie Getränke

Auf die deutsche Brauwirtschaft entfällt schätzungsweise ein Drittel der Produktion an alkoholfreien Getränken. Sie werden entweder in den Brauereien direkt oder in Tochtergesellschaften hergestellt. In den letzten Jahren besonders beeindruckend ist Bionade auf den Markt gedrungen.

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Produktionsphasen beim Bier brauen – Der Brauprozess

Der Brauprozess beinhaltet etliche Produktionsphasen, die bei der Bierherstellung durchlaufen werden müssen.

Bier Brauprozess

Diese sind:

  • Mälzen
  • Schroten
  • Maischen
  • Läutern
  • Würzekochen
  • Hopfengabe
  • Würzeklärung
  • Würzekühlung
  • Gärung
  • Reifung
  • Filtrieren
  • Abfüllung

Nun weitere Details zu den einzelnen Produktionsschritten im Brauprozess:

Mälzen

Die frische Gerste muss vor dem Einsatz im Brauprozess behandelt werden und zwar durch den Mälzvorgang. Dies wird meist nicht in den Brauereien selbst erledigt, sondern in Malzfabriken und Mälzereien.Die Brauereien bekommen dann das fertige Malz angeliefert. Beim Mälzen entsteht der Malzzucker, dieser Zucker dient später als Nahrung für die Hefekulturen, welche den Alkohol bilden. Außerdem werden für den Brauprozess wichtige Enzyme freigesetzt.

Zunächst wird die Gerste geweicht, das bedeutet, dass im Wasser diese aufquellen kann indem sie sich mit Wasser vollsaugt. Dies ist nötig, um die Gerste zum keimen zu bringen. Die Keimung geschieht in so genannten Keimkästen. ISt der Keimprozess für die Bierherstellung im optimalen Stadium, wird der Keimprozess durch Trocknung, das so genannte Darren, unterbrochen. Die Gerste wird bei ca 80 °C geröstet, ähnlich der Kaffeeröstung. Die so getrocknete Gerste ist das Malz, welches süsslich schmeckt (durch den entstandenenen Zucker) und später je nach röstgrad die Farbe des Bieres beeinflusst.

Schroten

Das fertige Malz wird ähnlch wie Mehl für das Brot, klein geschrotet. Die Feinheit ist jedoch nicht so fein wie Mehl. Das Schroten bewirkt, dass sich das geschrotete Malz später besser im Wasser löst.

Maischen

Maischen bedeutet das Malzschrot mit Wasser zu mischen. Das geschrotete Malz löst sich im Wasser und die Inhaltstoffe, wie Zucker, Dextrine, Mineralstoffe und Eiweiße, können extrahiert werden. Es entsteht das sogenannte Malzextrakt.

Läutern

Das Läutern geshcieht in so genannten Läuterbottichen. In diesen wird die Maische gefitert. Die ungelösten Stoffe, wie Spelzen der Getreidekörner und Keimlinge, werden von der Lösung getrennt. Die festen Stoffe die herausgefiltert werden werden Treber genannt. Die Lösung mit den gelösten Inhaltsstoffen nennt man Würze. Die Würze wird im Brauprozess weiter verwendet und der Treber meist als Viehfuter verwendet.

Würzekochen

Die beim Läutern gewonnene Würze wird unter Zugabe des hopfens ca. 1 bis 2 Stunden gekocht. Dabei wird der Hopfen in der Würze gelöst, Eiweiß-Gerbstoffverbindungen werden ausgeschieden, Wasser und unerwünschte Aromastoffe verdampfen, Die Würze wird sterilisiert und die enthaltenen Enzyme zerstört.

Hopfengabe

Die Hopfengabe geschieht während des Würzekochens. Durch Auswahl des Hopfens und Zugabeart und Zugabezeitpunkt wird der spätere Biergeschmach maßgeblich beeinflusst.

Würzeklärung

Die während des Würzekochens ausgeschiedenen Eiweiß-Gerbstoffverbindungen und die ungelösten Hopfenreste werden aus der Würze herausgefiltert. Die Eiweiß-Gerbstoffverbindungen und die ungelösten Hopfenreste werden Bruch genannt. Die Filtration geschieht in einer Zentrifunge.

Würzekühlung

Da Hefe bei Temperaturen über 50 °C abstirbt muss die Würze auf niedrigere Temperaturen nach dem Kochen herabgekühlt werden. Dies geschieht in einem Wärmetauscher. Die gekühlte Würze (ca 10°C bis 20°C) wird anschließend im Brauprozess weiter verwendet.

Gärung

Die Gärung erfolgt im Gärtank unter Zugabe von Hefe, sogenannter spezieller Brauhefe, und belüftung durch Sauerstoffzufuhr. Die Hefe wandelt während der Gärung den Zucker des Malzes in Alkohol und Kohlensäure um. Der Gärprozess dauert etwa eine Woche und findet unter städiger Kühlung statt, da während der Gärung Wärme entsteht. Ist der Zucker umgewandelt verliert die Hefe ihre Nahrungsgrundlage, stribt ab und sinkt zu Boden. Die Hefe wird entfernt und das sogenannte Jungbier wird anschließend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ca. drei Wochen gelagert.

Reifung

Wärhend der bereits oben genannten dreiwöchigen Reifung des Jungbieres sinken die noch im Jungbier enthaltenen Bestandteile (Hefereste und letzte Eiweiß-Gerbstoffe) nach unten, das Jungbier, welches zunächst noch trüb war klärt sich und es entsteht das Bernsteinfarbene Bier.

Filtrieren

Beim Filtrieren werden die im vorhergehenden Reifeprozess abgesetzten Hefereste und letzte Eiweiß-Gerbstoffverbindungen herausgefiltert.

Abfüllung

Das Abfüllen geschieht in der Abfüllerei, in welcher das Bier in Flaschen, Dosen und Fässer gefüllt wird. Dies geschieht bei Gegendruck um ein entweichen der Kohlensäure zu vermeiden.

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Aufhacker im Läuterbottich – Treber lockern

Aufhacker im Läuterbottich - Treber lockern

Der Aufhacker ist ein Gerät, um die Treber im Läuterbottich zu lockern. Der Aufhacker funktioniert wie eine Rührmaschine. Eine Art Rechen bewegt sich durch den Treber und hält diesen so locker. Die Schneidemessern (Hackwerk) zerschneiden immer wieder den sich bildenden Treberkuchen und alle verbliebenen Inhaltsstoffe im Malz durch Nachgüsse herauszuwaschen.

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Bier-Abfüllung in der Abfüllerei

Bier Abfüllung - Abfüllerei

Erst auf dem Höhepunkt der Reife, wenn das Bier sich mit Kohlensäure angereichert hat und edel im Geschmack ist, gibt es der Braumeister zum Abfüllen frei. Bevor das Bier abgezogen werden kann, müssen die restlichen Trübstoffe, hauptsächlich Eiweiß und Heferückstände, ausgefiltert werden. Blank und glanzklar verlässt das Bier auf dem Weg vom Lagerkeller zur Abfüllerei die Filter. Automatische Druckregler und Pumpen sorgen für einen stets gleichmäßigen Druck vom Lagertank bis in die Fässer und Flaschen. Vom Sudhaus bis zur gefüllten Flasche und zum gefüllten Fass durchläuft das Bier den gesamten Herstellungsprozess in geschlossenen sterilisierten Leitungen und Gefäßen. Es kommt mit keines Menschen Hand mehr in Berührung. Das Abfüllen in Fässer und Flaschen geht bei hoher Geschwindigkeit im Zeittakt vor sich.

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Strom aus Bier – Die Bierbatterie

Mittlerweile ist kalr, das Bier sogar gut für das Klima ist. So wird aus Abfällen der Bierproduktion Energie mittels Bierbatterien gewonnen. Entwickelt wurde diese Batterie von der Universität Queensland Australien und der Universität Ghent Belgie. Die Bierbatterie nutzt zuckerfressende Bakterien zur Stromerzeugung aus Brauereiwasser, welches bei der Bierherstellung als Abfallprodukt anfällt. Als Endprodukte kommen sauberes Wasser, Energie in From von Strom und CO2 heraus, also alles umweltfreundliche Stoffe.

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Brauerei Beck

Beck’s Brauerei bremenDie Brauerei Beck in Bremen ist mittlerweile Weltbekannt, da das Beck’s Bier in alle Herren Länder exportiert wird. Gegründet wurde die Brauerei Beck im Jahre 1873 unter dem Namen Beck & May. Es wurden gleich zu den Anfängern Hefekulturen in eigenen Laboren gezüchtet, die für höchste Qualität bürgen sollten. Die gute haltbarkeit ermöglichte Exporterfolge. Akteull werden ca. 34 Millionen Kästen Beck’s Bier jährlich in über 100 Länder exportiert. In den USA sind 85% der deutschen Biere Beck’s Biere. Und es gibt keine Lizenzbrauerein in fremden Ländern, sondern alles was den Namen Beck’s trägt, wird auch in Bremen nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.

Außer dem weltbekannten Beck’s Pilsener das “normale” Becks Bier werden auch noch ein dunkles Lager, ein Oktoberfestbier und diverse alkoholfreie und Lightbieregebraut.

Nach wie vor dürfte vielen der Werbespruch : “Beck’s löscht Kennerdurst” bekannt sein.

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Bitburger-Brauerei

Bitburger Brauerei PilsenerGegründet wurde die Bitburger-Brauerei 1817 von Johann Peter Wallenborn in Bitburg. Gebraut wurde zunächst ausschließlich obergäriges Bier. Das erste Bier nach Pilsener Art braut die Brauerei in Bitburg 1883. Die heute gebräuchliche Bezeichnung “Pils” oder “Pilsener” setzte sich nicht zuletzt dank eines von Bitburger gewonnen Rechtsstreit gegen die in Pilsen ansässiger Brauereien durch.


Im Zweiten Weltkrieg wird die Bitburger Brauerei nahezu vollständig zerstört. Nach dem Krieg wird bereits 1945 wieder das erste Bier gebraut und 1949 läuft der Betrieb wieder nahezu auf vollen Touren.

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König-Brauerei

König Pilsener Brauerei DuisburgGegründet wurde die König-Brauerei von Theodor König im Jahre 1858 in dem Ort Beeck nahe Duisburg. Bereits zu dieser Zeit wurde in der König Brauerei nach Pilsener Brauart gebraut, obwohl zu dieser Zeit hauptsächlich einfache, obergärige Biere angesagt waren.

Bereits 1900 konnte die Brauerei fast 50000 Hektoliter absetzen, hauptsächlich im nahen Duisburger Bereich. Aktuell beträgt der Ausstoß ca. 1,8 millionen Hektoliter pro Jahr. Seit Juli 2004 ist die König-Brauerei eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bitburger Getränke Verwaltungsgesellschaft.

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Holsten-Brauerei

Holsten Brauerei Hamburg Ritter LogoDie Holsten-Gruppe gehört seit dem Erwerb durch Carlsberg im April 2004 zur Carlsberg Deutschland Gruppe mit den Unternehmen Holsten-Brauerei AG, Hamburg, Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH, Brauerei Feldschlößchen, Carlsberg Vertriebsgesellschaft West mbH.

Mit der Gründungsversammlung am 24.05.1879 im preußischen Altona begann die Geschichte der Holsten Brauerei. Die erste Verkostung fand 1880 statt. Aufgrund der guten resonanz wurde dann auch umgehend mit der Produktion begonnen. Bereits zu dieser Zeit wurde das Holsten-Logo, der Ritter auf einem feurigen Ross entworfen und genutzt. Bereits 1891 wurde die erste Dependance im Ausland errichtet: The Holsten Brewery Ltd. In London.
In den zwanziger Jahren wurde der Einfluss von Holsten in Deutschland über die Stadtgrenzen Hamburgs hinaus erweitert durch diverse Zukäufe.
Der Zweite Weltkrieg führte zu starken Beschädigungen der Holsten-Brauereien. Auch hier war die Not eine Tugend, so dass der neuaufbau zu Modernisierungen genutzt wurde. So wurde bereits in den 50er Jahren Bier in Dosen abgefüllt, um den Export zu erleichtern.
Ende des letzten Jahrtausends kann Holsten sogar den Ortsansässigen wettbewerber, die Bavaria-St.-Pauli-Brauerei übernehmen, die für die Marke ASTRA verantwortlich ist. Kurz darauf wird auch Licher in Hessen übernommen und im Jahr 2000 kann sogar das König der Biere, die König-Brauerei in Duisburg mit der Marke König-Pilsener erworben werden.

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