‘Bier’

Bionade

Bionade ist eine Limonade, die durch ein Braumeister-Experimient, durch Vergärung von Malz entwickelt wurde. Die Brauerei stand kurz vor der Insolvenz und dieses Experiment und die anschließende Vermarktung der Bionade rettete die Brauerei vor der Schließung. Bionade besteht aus hauptsächlich aus kontrolliert biologisch gewonnenen Inhaltstoffen. Durch die Verwednung anderer Hefestämme entsteht hier bei der Vergärung im Gegensatz zum Bier kein Alkohol. Erst 1997 wurde Bionade von Getränkegroßhändlern in deren Sortiment übernommen und entwickelte sich schnell zum Szenegetränk in Kneipen, Restaurants und auch zu Hause.

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Alkoholfreie Getränke

Auf die deutsche Brauwirtschaft entfällt schätzungsweise ein Drittel der Produktion an alkoholfreien Getränken. Sie werden entweder in den Brauereien direkt oder in Tochtergesellschaften hergestellt. In den letzten Jahren besonders beeindruckend ist Bionade auf den Markt gedrungen.

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Aleflasche (Schulterflasche)

Flaschenforl Aleflasche SchulterflascheDie Aleflasche oder auch Schulterflasche geannte Flaschenform (wie hier im Bild zum Beispiel die Flasche der Marke Beck’s Bier) ist eine Bestimmte, vor allem in Norddeutschland übliche Bierflaschenform. Wie kann es in Deutschland anders sein, wird die Flashcenform in einer DIN geregelt, in diesem Fall die DIN 6075 Packmittel – Flaschen, außerdem in den Normen “DIN 6099 Packmittel – Kronenkorken”. Die Aleflasche oder auch Schulterflasche genannt hat einen langen Hals (daher auch im Marketing häufig neudeutsch Long-Neck-Flasche genannt) , der in dem sogenannten Schulterbereich der Flasche in den breiteren konstanten Körper übergeht. die Ale-Flasche hat um 2003 herum in einigen Brauereien die sogenannte NRW-Flasche für Pilsender auch in 0,5l Größen ersetzt. Die NRW-Flasche wird heute fast nur noch bei Weizenbieren in der 0,5 Litergröße verwendet.

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Alkoholgehalt im Bier

Alkoholgehalt BierDer Alkoholgehalt eines jeden Bieres errechnet sich aus dem jeweiligen Stammwürzegehalt. Als Faustregel kann gelten: ungefähr ein Drittel bis ein Viertel des Stammwürzegehaltes sind Alkoholprozente. Gewöhnlich wird der Alkoholgehalt des Bieres überschätzt. Er beträgt beispielsweise bei Starkbieren mit mehr als 16 Prozent Stammwürzegehalt nur 4,5 bis 7 Prozent. Die meistgetrunkenen Bierarten liegen nach ihrem Stammwürzegehalt zwischen 11 und 15 Prozent, was einem Alkoholanteil von 3,5 bis 5 Prozent entspricht.

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Aristoteles und das Bier

bier aristotelesDer große griechische Philosoph Aristoteles (geboren 384 v. Chr. ,gestorben 322 v. Chr.)  hob am Bier besonders den seligen Schlummer, den dieser Trank schenke, hervor. Nach einem Weinrausch hingegen litt er meist unter starken Kopfschmerzen.

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Bier

Bier ist nach der Definition des Biersteuergesetzes vom 29. 11. 1939 »das aus Gerstenmalz, Hopfen und Wasser durch alkoholische Gärung hergestellte untergärige Bier. Für obergäriges Bier können auch Weizenmalz und, außerhalb Bayerns und Baden-Württembergs, Zucker und aus Zucker hergestellte Farbmittel verwendet werden.«

Die Herkunft des Wortes Bier ist umstritten. Möglicherweise aus vulgär-lateinisch biber = Trank abgeleitet, worauf das althochdeutsche »bior« und das frühhochdeutsche »beor« hindeuten. Andererseits kann der Name auch aus einer indogermanischen Wurzel bher, bhreu = wallen, sieden, kommen.

Die Herstellung des Bieres lässt sich bis zum 4. Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen.

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Der Windfang – eine poetische Biergeschichte

Der Windfang, er steht vor dem Haus, auf dem Bürgersteig. Die klassischen Waschbetonplatten pflastern seinen Weg. Ein Auto fährt mit Abblendlicht auf der asphaltierten Strasse vorbei. Die Scheinwerfer spiegeln sich auf regennasser Fahrbahn wieder. Man hört das spritzende Geräusch der Reifen, welche die Pfützen durchflügen. Dann rast ein Motorrad vorbei. Schnell wendet er sich der Tür zu und streckt den Arm Richtung Türklinke. Seine Gestalt wird von dem Lichtkegel der gusseisernen Laterne, welche direkt über dem Eingang hängt, erhellt. Unter der Laterne steht in grossen Lettern “BISTRO” geschrieben. Mit einem lauten und schweren Knarren zieht er die Tür auf und tritt herein, in den Windfang. Gleich hinter ihm fällt die Tür mit einem lauten Rums wieder ins Schloss. Die nasse, kalte, ungemütliche Witterung bleibt zusammen mit dem trüben Alltag und allen Gedanken an Job und Beruf vor der Tür. Der kleine, braun geflieste Vorflur ist durch ein schwaches Lämpchen erhellt und strahlt Wärme aus, wie zuhause in der Wohnung. Durch die Glastür zur Gaststätte sieht man Gestalten am Tresen sitzen und das lauter werdene Gelächter sowie klingende Musik zeugen von guter Stimmung. Der Weg zur zweiten Tür ist kurz, nur zwei Schritte, dennoch reicht dem Gehirn die Zeit um die 7 Minuten für ein gut gezapftes Bier im Schnellvorlauf vorzuspielen und den Geschmacksknospen auf der Zunge den Geschmack eines kühlen Bieres in Erinnerung zu rufen – ganz grosses Kino. Schnellen Schrittes in den Innenraum bleibt er mitten im Wirtshaus stehen und blickt in die Runde. Seine ganze Haltung bringt zum Ausdruck: Ich bin angekommen. Der Wirt, weniger euphorisch, steht schon am Zapfhahn und lässt das kühle Blonde durch die Leitungen in das schräg gehaltene, frisch gespülte Glas laufen. Gerade die Jacke ausgezogen, noch nicht sitzend, hält er sich am Tresen fest, während der Bierdeckel auf seinen Platz fliegt und das Glas vor ihm aufgebaut wird – Prost!

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Herkunft des Wortes Bier

BierDie Herkunft des Wortes Bier ist umstritten. Möglicherweise aus vulgär-lateinisch biber = Trank abgeleitet, worauf das althochdeutsche »bior« und das frühhochdeutsche »beor« hindeuten. Andererseits kann der Name auch aus einer indogermanischen Wurzel bher, bhreu = wallen, sieden, kommen. Die Herstellung des Bieres lässt sich bis zum 4. Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen. Bier ist nach der Definition des Biersteuergesetzes vom 29.11.1939 »das aus Gerstenmalz, Hopfen und Wasser durch alkoholische Gärung hergestellte untergärige Bier. Für obergäriges Bier können auch Weizenmalz und, außerhalb Bayerns und Baden-Württembergs, Zucker und aus Zucker hergestellte Farbmittel verwendet werden.«

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Märzenbier

MaerzenbierMärzenbier zählt wie Lager, Export und Pils zu den Vollbieren mit einem Alkoholgehalt zwischen drei und vier Prozent. Märzenbier ist, wie sein Name andeutet, tatsächlich ein März-Kind. Es wurde früher in Bayern im Monat März eingebraut und nach Ende der heißen Sommermonate ausgeschenkt.

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Hafer und Haferbier

Hafer

Hafer stand als Bierrohstoff noch vom 10. bis ins 12. Jahrhundert an der Spitze. Die Gerste, obwohl eine der ältesten Kulturpflanzen und lange das bedeutendste Brotgetreide, wurde hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeit bei der Bierherstellung eigenartigerweise nicht erkannt. Nachdem aber die Bierbrauer in Gerste und Hopfen die idealen Grundstoffe gefunden hatten, geriet das Haferbier schnell in Vergessenheit. Gleichzeitig gingen die ausgedehnten Hafer-Anbauflächen zu Gunsten anderer Getreidearten beträchtlich zurück.

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