
Der Aufhacker ist ein Gerät, um die Treber im Läuterbottich zu lockern. Der Aufhacker funktioniert wie eine Rührmaschine. Eine Art Rechen bewegt sich durch den Treber und hält diesen so locker. Die Schneidemessern (Hackwerk) zerschneiden immer wieder den sich bildenden Treberkuchen und alle verbliebenen Inhaltsstoffe im Malz durch Nachgüsse herauszuwaschen.
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Aus dem Englischen übernommener Begriff für meistens kugelförmige Tanks mit Mantelkühlung, die als Metalltanks in Gaststätten zur Aufstellung gelangen. . Vorteil des Beer-Drive ist, dass das Bier unter der Qualitätskontrolle der Lieferbrauerei bleibt.
Mittlerweile ist unter dem gleichen Begriff ein USB-Stick von Budweiser erhältlich. Das Beer-Drive sieht sehr lustig aus mit Bier und Schaum, welches sich in dem Stick bewegt.
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Klassischer, obergäriger Biertyp, hoch vergoren mit etwa 7-8 Prozent Stammwürzegehalt (Schankbier). , um die Säure des Bieres abzuschwächen. Der Berliner trinkt seine Berliner Weiße am liebsten aus bauchigen, halbkugelförmigen Gläsern, in denen sich das fruchtige Bukett des Bieres entfalten kann. Großartiger Durstlöscher an heißen Sommertagen. – Wallenstein ließ sich Berliner Weißbier für 2000 Taler als Kontribution der Stadt nach Cottbus schicken. Die leicht purgierende Wirkung des Bieres wurde in der damaligen Zeit geschätzt; von der Berliner Weißen sagte man, sie halte den Leib offen.
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Eine Hamburger Spezialität, ähnlich bzw. identisch dem bayerischen Radler. Alsterwasser, auch kurz Alster genannt, ist Bier mit Zitronenlimonade gemischt, ein erfrischendes Getränk für heiße Sommertage. Mittlerweise gibt es Alsterwasser auch bereits fertig gemischt und abgefüllt von den Brauereien. In den letzten Jahren sind auch etliche Abwandlungen hinzugekommen, die Aussehen und Geschmack des Biermischgetränks variieren.
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Der ebenso wortgewaltige wie witzige Wiener Hofprediger Abraham a Santa Clara (bürgerlicher Name: Ulrich Megerle, Sohn einer Gastwirtsfamilie) war, wie viele seiner geistlichen Brüder, ein Liebhaber des Gerstensaftes. Umso mehr musste es ihn erbosen, wenn man ihm ein Bier vorsetzte, das seinem Anspruch an einen herzhaften Schluck nicht gerecht wurde. So wetterte er gegen die Augsburger Bierbrauerzunft:
»Bei manchem Bräuer aber findet man so kraftloses Bier, dass die Regentropfen, sofern sie ihren Weg nur über die Dachschindeln nehmen, eine bessere Kraft in sich haben. Auch findet man manche, die einen so liederlichen Trank machen, dass solcher mehr schädlich als nützlich ist und oft in dem menschlichen Leib nicht besser haust als ein Regiment Husaren in einem Land.«
Offenbar müssen sich die Augsburger Brauer die Schelte des wackeren Gottesmannes zu Herzen genommen haben, denn das Augsburger Bier erfreut sich bis auf den heutigen Tag eines hervorragenden Rufes.
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Erst auf dem Höhepunkt der Reife, wenn das Bier sich mit Kohlensäure angereichert hat und edel im Geschmack ist, gibt es der Braumeister zum Abfüllen frei. Bevor das Bier abgezogen werden kann, müssen die restlichen Trübstoffe, hauptsächlich Eiweiß und Heferückstände, ausgefiltert werden. Blank und glanzklar verlässt das Bier auf dem Weg vom Lagerkeller zur Abfüllerei die Filter. Automatische Druckregler und Pumpen sorgen für einen stets gleichmäßigen Druck vom Lagertank bis in die Fässer und Flaschen. Vom Sudhaus bis zur gefüllten Flasche und zum gefüllten Fass durchläuft das Bier den gesamten Herstellungsprozess in geschlossenen sterilisierten Leitungen und Gefäßen. Es kommt mit keines Menschen Hand mehr in Berührung. Das Abfüllen in Fässer und Flaschen geht bei hoher Geschwindigkeit im Zeittakt vor sich.
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Wissenschaftler der Universität Innsbruck haben bei Forschungen herausgefunden, dass Bier entzündungshemmend wirkt. Diese Wirkung resultiert aus enthaltenen Substanzen, die durch biochemische Prozesse, die bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielen, blockt. Selbst chronische erkrankungen können somit mit Bier behandelt werden. Diese Wirkung wurde sowohl für Vollbier mit Alkohol als auch für alkoholfreies Bier nachgewiesen.
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Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein äußerte auf einer Wahlkampfveranstaltung heute, also kurz vor dem Oktoberfest in München, dass es sei kein Problem, wenn jemand nach dem Genuss von zwei Maß Bier (für die Norddeutschen: das sind zwei Liter) noch Auto fahren würde. Das ist übrigens die dreifache Menge, der von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als maximale Tagesdosis für einen Mann angibt. Das hören die Gesetzeshüter natürlich nicht so gern, wie DerWesten weiß:
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Beckstein scharf kritisiert. «Ich frage mich, was ihn da geritten hat. Vermutlich hatte er gerade zwei Maß Bier getrunken, als er das gesagt hat», monierte der GdP-Landesvorsitzende Harald Schneider im ddp-Interview am Dienstag in München. «So was macht unsere Arbeit ja zunichte», betonte Schneider und wies auf zahlreiche Präventions-Kampagnen hin.
Kann sein, dass Herr Beckstein grad zwei Maß drin hatte und ihm daher nicht ganz klar war, was er da äußert, kann aber auch sein, dass es Alkoholschaden in der zweiten Generation ist, weil die Mutter in der Schwangerschaft ähnlich gedacht hat und ein paar Maß und Obstler zur Beruhigung eingeklinkt hat.
Bin mal gespannt, wievielen Autofahrern die Ausrede nach dem Promilletest einfällt: “Aber der Beckstein hat gesagt…”.
Dämnächst kommen noch Politiker, die den Nürburgring, den Hockenheimring oder den Sachsenring stärken wollen auf die Idee zu sagen “Wenn ein Mann einmal die Woche mit 220 km/h durch die Ortschaft fährt ist das eigentlich kein Problem”, oder
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Der berühmte Bierbauch, was ist an diesem Begriff wirklich dran? Bekommt man von Bier einen prallen Bauch, der einen dazu zwingt beim T-Shirtkauf zwei Xe bei der Größenwahl voranzustellen?
Die Wissenschaft, evtl. durch die Bier- und Brauereilobby beeinflusst, hat nun ja bereits seit einiger Zeit andere Ergebnisse ans Tageslicht gebracht. So ist es laut dieser Forschungen nicht das Bier selbst, was zur Gewichtszunahme durch Anreicherung von Fettzellen führt sondern die meist fetthaltige und reichhaltige Nahrung, die dazu konsumiert wird. Denn zu einem oder mehreren Bieren passt eine üppige Mahlzeit, wie ein Grillhähnchen, ein saftiger Schweinebraten oder eine Rindsroulade einfach besser als ein kleiner Salatteller. So haben Professor Manfred Walzl aus Graz und einige seiner Wissenschaftskollegen herausgefunden.
Auch andere namhafte Institute weisen dem Bier eher positive Eigenschaften zu, bzw. werden diese wohl lieber zitiert als die evtl. negativen. So wurde in der Universität Harvard herausgefunden, dass die positive Wirkung des Rotweines auf das Herz-Kreislaufsystem nicht hauptsächlich auf nur im Rotwein vorkommende Inhaltsstoffe zurückzuführen sind, sondern auf den enthaltenen Alkohol. Somit können die positiven Eigenschaften auch auf Bier übertragen werden. Kann Bier also als Gesundmacher statt als Dickmacher bezeichnet werden? Dem scheint fast so, denn im Bier seien leut zahlreicher Untersuchungen weitere Inhaltstoffe enthalten, die die Gesundheit fördern können. Allerdings kommt aus Harvard auch gleich eine Verhaltensrichtlinie, nach der Männer nicht mehr als einen Liter Bier pro Tag verzehren sollen. Bei dieser Konsummenge wäre man(n) jedoch laut deutschen Richtlinien und Fragespielchen in diversen Magazinen als Alkoholiker zu bezeichnen.
Es deutet jedoch wohl einiges daraufhin, dass gemäßigter Bierkonsum den Verbraucher länger und gesünder leben lasse als den absoluten
Abstinenzler, so hat die Londoner St. Thomas-Klinik eine Studie veröffentlicht, nach der der tägliche Biergenuss die Gefahr von Knochenerkrankungen mindern könne, da das Bier bzw. genauer der enthaltene Ethylalkohol die Wirkung von knochenabbauenden Hormonen unterdrücken könne. Also wird der Körper sozusagen konserviert – eine Vorstufe des Spiritusbads.
Dann also: Prost – auf die Gesundheit!
Und nochmal: Prost – auf die Gesundheit!
Und um sicherzugehen: Prost – auf die Gesundheit!
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Altbier ist seit einigen Jahren auf dem absteigenden Ast. Zumindest in Deutschland, wo 1987 noch 4,4 Millionen Hektoliter umgesetzt wurden und nun nicht einmal mehr die Häfte. Hauptproduzent ist nach wie vor Diebels, welches ja jetzt zur InBev-Gruppe gehört. Der Ausstoß lag in den letzten Jahren immer um die 850000 hl (Hektoliter) pro Jahr, was also etwa die Hälfte des Deutschen Verbrauchs ist. Frankenheim Alt und Schlösser folgen abgeschlagen mit 400000 hl bzw. 170000 hl Altbier.
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